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News2019-05-23T11:53:32+02:00

News

23.05.19

Bund und CONTACT Software realisieren BIM-Lösung

Öffentliche Infrastrukturen digital planen, bauen und betreiben: Das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) startet gemeinsam mit CONTACT Software ein Leuchtturmprojekt in Sachen „Building Information Modeling“.

Das ITZBund betreibt am Standort Ilmenau seit 15 Jahren für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) eine zentrale bautechnische IT-Anwendung. Die mit CONTACT Software realisierte DVtU-Lösung für die Digitale Verwaltung technischer Unterlagen wird nun zur Plattform für das Building Information Modeling (BIM) ausgebaut.

„Die DVtU erfüllt bereits viele kommende BIM-Anforderungen der DIN SPEC 91391-1“, sagt IT-Projektleiter Uwe Seyffarth vom ITZBund Ilmenau. Das digitale WSV-Langzeitarchiv umfasst Hunderttausende von Baubestandsdokumenten, auf die deutschlandweit über 2.500 Anwenderinnen und Anwender zugreifen. Die Projektmanagement-Komponente der DVtU beschleunigt schon heute die Instandhaltungs- und Baumaßnahmen der Wasserstraßen-Infrastruktur durch Ämter-übergreifende Genehmigungs-, Bearbeitungs- und Freigabeverfahren.

Zukünftig werden die für den Lebenszyklus eines WSV-Bauwerks benötigten Daten auch auf Basis digitaler Bauwerksmodelle erfasst, ausgetauscht und weiterbearbeitet – von der Planung über den Bau bis in den Betrieb. Dazu binden ITZBund und CONTACT sogenannte IFC-Dateien in die Prozesse ein und ergänzen die DVtU um eine Schnittstelle zum offenen Standard BCF (BIM Collaboration Format).

Nach der Implementierung können die Dienststellen der WSV intern und mit externen Auftragnehmern direkt am Bauwerksmodell oder Ausschnitten daraus kommunizieren, was zu bearbeiten oder zu prüfen ist. Das Projektmanagement der DVtU wird ebenfalls erweitert, um die Zusammenarbeit an den Gewerken für alle Beteiligten einfacher und jederzeit nachvollziehbar zu machen.

Die WSV ist für den sicheren und reibungslosen Verkehr auf Deutschlands Wasserstraßen zuständig. Zu ihren Aufgaben gehören der Unterhalt, Betrieb sowie der Aus- und Neubau der Bundeswasserstraßen einschließlich der Infrastruktur wie Schleusen, Wehre, Brücken und Schiffshebewerke. Insgesamt ist die WSV für 23.000 km² Seewasser- und rund 7.300 km Binnenwasserstraßen mit über 50.000 dazugehörigen Bauobjekten verantwortlich.

25.03.19

Seit März 2019 können auch Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und mehr als 250 Mitarbeitern staatliche Fördergelder von 5.000 bis 25.000€ beantragen.

Bisher waren Fördergelder für die unternehmensweite Digitalisierung lediglich KMU vorbehalten. Doch seit März 2019 können auch Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern und mehr als 250 Mitarbeitern staatliche Fördergelder beantragen.

Die Höhe der Fördergelder hängt vom jeweiligen Förderprogramm, der Größe des Unternehmens und den in Anspruch genommenen Lösungen/Dienstleistungen ab.

Sprechen Sie uns gerne zum Thema „Fördergelder“ an.

28.01.19

TOP CAD Center erweitert die Geschäftsführung

Frank Enders wurde am 25.01.2019 offiziell zweiter Geschäftsführer von TOP CAD Center. Frank Enders ist seit mehr als 20 Jahren bei TOP CAD und hatte zuvor die Position als Chief Operating Officer inne.

Frank Enders

Wie sehen die Ziele von TOP CAD Center für das Jahr 2019 und die weitere Zukunft aus? 

Herr Enders: „Wir möchten unsere Position als etabliertes Kompetenzcenter für CAD & PLM in NRW weiter festigen und gemeinsam mit unseren Kunden die Herausforderungen der Digitalisierung meistern.“

Was sind die größten Herausforderungen die TOP CAD Center mit seinen Kunden bewältigen möchte?

Herr Enders: „Die größte Herausforderung ist es das Bewusstsein der Unternehmen für die Notwenigkeit einer digitalen Transformation zu entwickeln. Viele Unternehmen sind sich der Vorteile einer ganzheitlichen PLM-Lösung noch nicht bewusst.“

27.08.18

TOP CAD Center baut sein Schulungsangebot weiter aus

Neben brandneuen Abendkursen für AutoCAD und Inventor bietet TOP CAD auch zusätzlich eine Qualifizierung zur CAD-Fachkraft mit anerkanntem HWK-Abschluss an.

Das Schulungsangebot wird für das kommende Jahr noch einmal erweitert und beinhaltet ab sofort auch Abendkurse für AutoCAD und Inventor. Diese sind auch Bestandteil der Qualifizierung „CAD-Fachkraft (HWK)“. Außerdem bietet TOP CAD Center neue Kurse im Bereich Architektur & Bauwesen, technische Sprachen und MS Office an.

Alle neuen Schulungen finden Sie in unserem Schulungsbereich!

02.07.18

CONTACT Software als Top Innovator ausgezeichnet

CONTACT Software zählt zu den Innovationsführern in Deutschland. Das Unternehmen ist Preisträger des TOP 100 Wettbewerbs 2018. Jetzt hat der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar dem Softwarehersteller die Auszeichnung überreicht.

Das TOP 100 Siegel würdigt Unternehmen, die sich durch hervorragende Innovationsfähigkeit auszeichnen. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft. Die wissenschaftliche Analyse führt Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien durch. Jetzt stehen die Sieger des TOP 100 Wettbewerbs 2018 fest.

CONTACT Software hat sich erstmalig und gleich mit durchschlagendem Erfolg an der Ausschreibung beteiligt. Michael Murgai, Mitglied der Geschäftsleitung, nahm die TOP 100 Auszeichnung für CONTACT Software in Ludwigsburg auf einer festlichen Gala entgegen – stellvertretend für das gesamte Unternehmen.

CONTACT-Manager Michael Murgai (links) bei der Ehrung zum TOP 100 Unternehmen durch Ranga Yogeshwar (Foto: compamedia)

Mehr als die Summe seiner Teile

Für diesen Wettbewerb bewerten Prof. Franke und sein Team nicht einzelne Innovationen, sondern das Innovationsmanagement im Ganzen. Die Wissenschaftler nutzen für ihre Entscheidung rund 100 Parameter als Prüfkriterien in fünf Kategorien: innovative Prozesse und Organisation, Innovationsklima und Einbindung der Mitarbeiter, innovationsförderndes Top-Management, Außenorientierung und nicht zuletzt der Innovationserfolg, der aus dem Umsatz- und Mitarbeiterwachstum ersichtlich wird.

Open Innovation

CONTACT Software hat sich gegen viele Mitbewerber durchgesetzt und vor allem mit seiner Unternehmensführung und Außenorientierung (Stichwort Open Innovation) im TOP 100 Wettbewerb gepunktet.

Die schnelle Entwicklung von Software-Neuheiten ist bei CONTACT gleichzeitig ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit Kunden, renommierten Forschungsinstituten und Technologiepartnern, die in ihren jeweiligen Marktsegmenten ebenfalls führend sind.

„Wir machen Innovationen für Innovationsführer“, betont Karl Heinz Zachries, der Gründer von CONTACT Software und Vorsitzender der Geschäftsführung. „Unser Anspruch sind erstklassige Lösungen, die unsere Kunden weiterbringen. Dies gelingt, weil wir zuhören und agile Zusammenarbeit wertschätzen.“

Zukünftige Ideengeber unterstützt das Unternehmen mit seinem internationalen Hochschulprogramm. CONTACT University lädt Studierende dazu ein, mithilfe von modernster Software Innovationen mitzugestalten – wie beispielsweise das Transportsystem für Elon Musks Hochgeschwindigkeitssystem Hyperloop.

26.06.18

CONTACT Elements 15.3: Highlights – Das bringt das neue CONTACT Elements Release

Erfahren Sie in den weiteren Videos unserer Serie, welche Highlights wir noch für Sie bereithalten!

Teil 1 | Business Apps: einzeln hervorragend – im Zusammenspiel einzigartig

Teil 2: Core Services

Die Querschnittsfunktionen für Anwender

  • Tasks: Mehr Übersicht und schnellere Bearbeitung von Aufgaben
  • 3D-PDF Enrich & Publish: Das 3D-PDF Format umfassend nutzen
  • 3D-Connect: Außergewöhnliche Performance auch für sehr große Baugruppen etwa im Anlagenbau
  • Workflow: Mit Formularen Prozesse intelligent steuern
  • Universal Classification: Herausragende neue Klassifizierungsfunktionen

Teil 3: Technologies

Sicherer und performanter Betrieb über weltweit verteilte Standorte

  • Responsive Design: Tablets und Smartphones nutzen
  • Dashboards: Widgets einfach und schnell zusammenstellen
  • Mehr Sicherheit: Multifaktor-Authentifizierung und OpenID Connect
  • Dokument Job Services: Verbesserte Verfahren für die automatische Dokumentverarbeitung im Batch
  • Offene Schnittstellen: Daten mit SAP und anderen Enterprise-Systeme noch einfacher synchronisieren

Teil 4: IoT

Digitale Geschäftsmodelle schneller realisieren

  • Multi Cloud-ready
  • Digital Twin Dashboards
  • Flottenübersicht mit integrierten Maps Widgets
  • Analytik mit Jupyter Notebooks

30.05.18

Identitätsmanagement: Auf Nummer sicher mit OpenID Connect

Die digitale Transformation erfordert neue Verfahren für die sichere Authentifizierung im Web. CONTACT Elements stellt nun einen leistungsstarken Baustein für das Identitätsmanagement im B2B-Bereich bereit.

Jeden Tag verbinden sich Menschen, IT-Systeme und zunehmend auch Produkte mit Web-Anwendungen, die auf einem Server oder in der Cloud gehostet werden. Herkömmliche Login- und Single-Sign-on-Verfahren reichen hier nicht mehr aus.

Passworte allein gelten als zu unsicher. Sicherheitsrichtlinien verlangen konzernweite Authentifizierungsverfahren, Compliance-Vorgaben die bessere Dokumentation von Benutzeridentifikation und ihrer Aktionen. Und die neue EU-Datenschutzverordnung DSGVO fordert den restriktiven Umgang mit personenbezogenen Daten.

Zudem werden Systemnutzer mobiler und wechseln Endgeräte und Arbeitsorte. Virtuelle Organisationen, kurzfristige Zusammenarbeit und Kooperationen machen es für Unternehmen immer schwieriger zu bestimmen, wer (oder was) zu einem bestimmten Zeitpunkt berechtigt ist eine Anwendung zu nutzen.

Diese Themen treiben die Entwicklung neuer, verbesserter Authentifizierungsverfahren voran.

Identitätsprüfung als zentraler Service

„Wer bist du und was darfst du?“ lautet die Fragestellung, die im Rahmen der Anmeldung zu klären ist. Die Identität von Personen, Software-Agenten oder IoT-Devices wird dazu mit einer Berechtigung verknüpft, die systemseitig aus Rollen, Gruppen, Rechteprofilen und ähnlichem abgeleitet wird. Dabei gilt, zum Beispiel für eine Produktionsfreigabe: je gewichtiger die Berechtigung, desto strenger die Regeln für die sichere Feststellung der Identität.

Heute wird das Identitätsmanagement oft an externe Anbieter ausgelagert. So konzentrieren sich viele Apps auf die Anwendungslogik und überlassen die Benutzerverwaltung anderen. Im Consumer-Bereich sind dies vor allem Facebook, Google & Co., das Business-Umfeld dominieren Lösungen wie AccessManager von NetIQ (ehemals Novell), Microsoft Active Directory oder auch Cloud-Systeme wie MS Azure und andere.

Dieses Identity-as-a-Service Konzept (IDaaS) bietet Unternehmen mit komplexen IT-Landschaften viele Vorteile. Compliance-Vorgaben, beispielsweise eine Multi-Faktor-Authentifizierung mit Chipkarten, lassen sich zentral umsetzen, statt aufwendig für jede einzelne Anwendung. Die Daten der Benutzer werden an einer Stelle verwaltet und je nach Integrationsgrad auch ihre Berechtigungen in den einzelnen Systemen. Sicherheitsthemen wie die Verschlüsselung oder das Patch-Management werden fokussiert und mit der nötigen Kompetenz behandelt, oft sogar mit entsprechenden Zertifizierungen.

OpenID Connect

Single Sign-on (SSO) und eine zentrale Benutzerverwaltung über LDAP-Verzeichnisdienste sind nichts Neues für Unternehmen. Doch haben die älteren Verfahren gravierende Nachteile in der komplexen und dynamischen Umgebung von Hybrid-Clouds und mobilen Endgeräten.

OpenID Connect hingegen berücksichtigt die Notwendigkeit feingranularer Zugriffsmethoden und Privacy-by-Design, wie sie zum Beispiel die DSGVO fordert, und ist – auch von seiner Benutzerschnittstelle her – auf die Verwendung mit Webbrowser-basierten Systemen zugeschnitten. Das Protokoll baut auf dem bewährten OAuth2 Autorisierungskonzept auf und ergänzt dieses um die notwendigen Komponenten für eine Authentifizierung.

Im Unterschied zu älteren Verfahren kommuniziert der Benutzer dabei direkt mit dem Identitätsprovider. Das hat mehrere Vorteile: Eine Anwendung kann keine Zugangsdaten verlieren, weil sie diese nicht sieht. Zusätzliche Schulungen entfallen, da Benutzer sich wie gewohnt am Firmenportal oder bei einem anderen Identitätsprovider anmelden. Ein Portal kann auch SSO anbieten, solange die letzte Authentifizierung des Benutzers noch gültig ist und er nicht explizit zu einer erneuten Anmeldung aufgefordert wird.

Implementierung in CONTACT Elements

CONTACT Software stellt Unternehmen mit seiner Technologieplattform Elements drei Optionen für die Nutzung von OpenID Connect bereit.

Client-Anwendung 
Unternehmen nutzen einen Client, der sich in eine OpenID Connect Infrastruktur einbindet und Authentifizierungsdienste von einem externen Identitätsprovider bezieht. So kann sich ein Benutzer beispielsweise über ein Login bei einer Microsoft Azure Cloud auch bei CIM Database PLM oder Project Office anmelden.

Dieses Modell entspricht weitgehend dem klassischen auf Kerberos und LDAP basierten Anmeldeverfahren, nur mit den neuen Möglichkeiten von OpenID Connect in einem für Cloud und Web-basierte Dienste angepassten Prozess.

Identitätsprovider 
CONTACT Elements wird selbst zum Identitätsprovider für alle Lösungen, die OpenID Connect beherrschen. Eine On-Premise laufende Web-Anwendung wie beispielsweise GitLab nutzt diesen zentralen Service dann für die Authentifizierung, aber nicht für weitere Funktionen.

Diese Option ist für vor allem in kleineren Installationen interessant, wo CONTACT Elements bereits Benutzerdaten, Passworte und Berechtigungen verwaltet. Unternehmen können die Anmeldung bei anderen In-House Anwendungen an unsere Plattform delegieren und ersparen sich den aufwendigen Aufbau eines eigenen OpenID Connect Providers.

Autorisierungssystem 
Die dritte Option unserer Implementierung von OpenID Connect betrifft die „Maschine-zu-Maschine-Kommunikation“. Hiermit kann ein Benutzer externen Anwendungen den Zugriff auf die REST-Schnittstellen in CONTACT Elements gewähren. Dadurch können andere Systeme oder Dienste via Webbrowser integriert werden, die im Auftrag und Namen des Benutzers bestimmte Aktionen in unseren Softwarelösungen ausführen.

Nur zwei Beispiele aus einer Vielzahl von möglichen Szenarien:

  • Das Abschließen einer Codeänderung in GitLab stößt automatisch einen Statuswechsel für eine zugehörige Aufgabe in CIM Database PLM an.
  • Ein spezialisiertes Tool analysiert die neu eingestellten Dokumente eines Projektmanagers, erstellt automatisch eine Zusammenfassung und legt diese wiederum in der zentralen Datenbank ab, ohne dass der Anwender dazu online sein muss.

Alle, die mehr über die Möglichkeiten und Funktionsweise von OpenID Connect wissen möchten, finden unten weiterführende Links. Kunden und Partner haben zudem die Option, sich mit unseren Sicherheitsexperten auszutauschen.

14.03.18

Universelle Klassifizierung mit CONTACT Elements

Universal Classification ist ein Meilenstein für die unternehmensweite Organisation von Stammdaten und die merkmalgetriebene Produktentwicklung. Auch Bereiche wie Vertrieb und Marketing profitieren von dem neuen Klassifizierungssystem der CONTACT Elements Plattform.

Eine der zentralen Aufgaben der Produktentwicklung ist die Stammdatenorganisation der beteiligten Objekte, wie beispielsweise Artikel, Stücklisten und Dokumente. Dabei ist es besonders wichtig, gleichartige Objekte gruppieren und mit ihren spezifischen Eigenschaften beschreiben zu können, um sie anschließend schnell wiederzufinden. Diese Anforderungen werden durch ein Klassifikationssystem erfüllt, mit dem Objekte in Klassen zusammengefasst und mit klassenspezifischen Merkmalen beschrieben werden.

Weitreichende Möglichkeiten

Mit Universal Classification, dem neuen Klassifikationssystem von CONTACT Elements, können Sie beliebige Objekte in frei definierbaren Klassensystemen organisieren und mit spezifischen Merkmalen versehen. Die Bildung von Klassenhierarchien mit Merkmalsvererbung, die Möglichkeit der Mehrfachklassifizierung, die Unterstützung von Einheiten, die Definition von Wertevorräten für Merkmale als verbindliche Wertemenge oder als Vorschlagsliste und umfangreiche Suchmöglichkeiten bestimmen die Grundfunktionen dieses neuen Dienstes.

Universal Classification geht jedoch weit darüber hinaus und bietet neben den Basismerkmalstypen wie Text, Ganzzahl, Gleitkommazahl, Datum und Boolean auch komplexe Merkmalstypen wie Block-Multi-Language– und Referenzmerkmale. Letztere referenzieren beispielsweise andere im System enthaltenen Objekte und sind somit in der Lage, Beziehungswissen abzubilden.

Abteilungsspezifische Sichten

Darüber hinaus ist es mit den Möglichkeiten der Mehrfachklassifizierung sehr einfach, abteilungsspezifische Sichten mit individuellen Merkmalen zu verwenden. Die verschiedenen Abteilungen können so durch Mehrfachklassifizierung unabhängig voneinander Klassifikationsdaten am selben Objekt verwalten.

Zu diesem Zweck verfügt Universal Classification über ein flexibles Life Cycle und Rechtesystem für die Daten am klassifizierten Objekt, um Rollen und Rechte sowie Freigabe- und Änderungsprozesse und die Erfassungs- und Bearbeitungszeitpunkte für jede Sicht bedarfsgerecht zu gestalten. So werden beispielsweise die Berechtigungen und der Object Life Cycle für die technischen Merkmale eines Artikels üblicherweise direkt an den Artikel gekoppelt, sodass Artikel und technische Merkmale gemeinsam freigegeben und gemeinsam versioniert werden. Vertriebs- und Marketingmerkmale werden dagegen von anderen Personen beziehungsweise Rollen zu ganz anderen Zeitpunkten erfasst und gepflegt und müssen somit unabhängig vom Freigabestatus des Artikels bearbeitet und separat freigegeben werden können.

Mit Universal Classifikation können Sie deshalb für jede Klasse/Klassenhierarchie festlegen, ob Object Life Cycle und Rechte an das klassifizierte Objekt gekoppelt sein sollen oder ob sie eigenständig behandelt werden sollen. Im letzteren Fall können Sie für die Klasse einen spezifischen Object Life Cycle hinterlegen und ein individuelles Rechtesystem konfigurieren. Die Klassifikationsdaten können dann separat durch die berechtigten Rollen gepflegt und freigegeben werden.

Blockmerkmale

Blockmerkmale sind Zusammenstellungen von Merkmalen zu neuen Merkmalstypen. Durch die Möglichkeit, Blockmerkmale wiederum zu verschachteln und Blockmerkmale auf jeder Ebene auch mehrfach zu bewerten, können selbst komplexe Datenstrukturen als strukturierte Merkmale modelliert werden.

Die merkmalgetriebene Produktentwicklung wird einfacher

Universal Classification unterstützt nicht nur auf die Klassifizierung von Artikeln, sondern die Klassifizierung aller im System enthaltenen Objekte. Dies macht Universal Classification zu einem sehr mächtigen, ergänzenden Baustein für die Elements Fachanwendungen, denn Objekte können nun ohne Datenmodellerweiterungen sehr einfach mit Merkmalen angereichert werden. Die dabei verwendeten Merkmale stammen aus einem systemweit gültigen Merkmalkatalog. Dieser stellt die Grundlage einer nahtlosen Integration der oft eng verzahnten Fachanwendungen dar. So lassen sich beispielsweise die variantentreibenden Merkmale der Artikelklassifizierung direkt im Variantenmanagement verwenden, um die Produktvariabilität zu definieren und die Maximalstückliste für eine bestimmte Variante auszuprägen.

Ein weiteres Beispiel sind Projektstücklisten. Durch Klassifizierung einer Stücklistenposition können ausgewählte, allgemeingültige Merkmale des verbauten Artikels in diesem speziellen Verbauungskontext überschrieben werden. So wird beispielsweise ein sonst schwarzes Bauteil für diesen Auftrag in der Kundenfarbe Blau verbaut.

Die durchgängige Verwendung der Merkmale vom Anforderungsmanagement bis zur Stückliste und die Möglichkeit der funktionalen Klassifizierung unterstützen eine durchgängige merkmalgetriebene Produktentwicklung, was ein wesentliches Element des Systems Engineering darstellt.

Neben den genannten klassischen Anwendungsfeldern eignet sich Universal Classification aber auch hervorragend für die neuen Anwendungsfelder im IoT-Umfeld, wie beispielsweise die Ausprägung von IoT Devices und die Modellierung der zugehörigen Digital Twins, denn Universal Classification wurde für große Datenmengen entwickelt und optimiert.

05.03.18

CONTACTs IoT-Plattform ist „Fabriksoftware des Jahres“

CONTACT Software hat mit seiner Elements for IoT Plattform die Kür zur besten Fabriksoftware des Jahres 2018 in der Kategorie „Internet of Things“ gewonnen. Insgesamt zeichnete das Anwendungszentrum Industrie 4.0 der Universität Potsdam fünf herausragende IT-Lösungen für die digitale Fabrik aus.

Das renommierte Anwendungszentrum Industrie 4.0 der Universität Potsdam hat im Rahmen seines Wettbewerbs „Fabriksoftware des Jahres“ die führenden Lösungen bewertet und ausgewählt. Die Finalisten präsentierten ihre Software Mitte Februar auf dem Fabriksoftware Kongress 2018 in Frankfurt. Sieger in den verschiedenen Kategorien wurden CONTACT Software (Internet of Things), CSB System (Komplettlösung ERP), Jungheinrich (Logistik), software4production (Industrie 4.0) und ZF Friedrichshafen (Prozessunterstützung).

CONTACT Software überzeugte die Jury aus Beratern, Wissenschaftlern und Medien durch das klare Bekenntnis zu Open Source Komponenten und den innovativen Life-Cycle-Ansatz seiner offenen Elements for IoT Plattform. Ihre aufeinander abgestimmten Software-Bausteine helfen der Industrie smarte Produkte für das Internet der Dinge zu entwickeln und neue Mehrwertdienste wie Predictive Maintenance zu realisieren.

Die Jury bewertete die vorgestellten Lösungen nach unterschiedlich gewichteten Kriterien. Der konkrete Kundennutzen war mit 23 Prozent ausschlaggebend, gefolgt von der Einhaltung von Standards beziehungsweise Interoperabilität der Lösung (22 Prozent). Die Plattformtauglichkeit wurde mit 17 Prozent gewichtet. Weitere Kriterien waren Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Kundenkommunikation.

„Alle Anbieter haben eine große Lösungskompetenz in Hinblick auf den digitalen Wandel gezeigt“, betonte Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Wissenschaftlicher Direktor des Anwendungszentrums Industrie 4.0 an der Universität Potsdam und Vorsitzender der Jury, bei der Preisverleihung. Diese Leistungsdichte beweise eindrucksvoll, so Gronau, dass deutsche Unternehmen auch beim Thema Digitalisierung international hochgradig wettbewerbsfähig seien.